Lexikon - Webkatalog
In Zeiten des Internet eigentlich ja fast nicht mehr in Gebrauch, aber trotzdem immer noch hilfreich und vor allem interessant, ein Lexikon oder eine Enzyklopädie. Solche teilweise schon antiquarische aber auch neuzeitliche Nachschlagewerke gibt es von den verschiedensten Verlagen. Es gibt alte Enzyklopädien des allgemeinen Wissens, in Leder gebunden und mit Gold verziert, wahre Meisterwerke, das sind dann schon wirkliche Sammlerstücke. Jedem ein Begriff sind wohl die Bände von Brockhaus oder von Meyers.
Eine Enzyklopädie ist eine übersichtliche Zusammenfassung wissenschaftlicher oder die Künste betreffender Tatsachen in sachlicher oder alphabetischer Anordnung. Schon im Altertum und im Mittelalter nutzten die Menschen eine Enzyklopädie. Die Aufklärungszeit wandte der Enzyklopädie ihr Hauptaugenmerk zu, über die ganze Erde verstreute Kenntnisse wurden gesammelt um sie den Menschen nahe zu bringen und der Nachwelt zu vermitteln. Damals entstanden viele große zum Teil heute noch unentbehrliche Werke.
Hervorzuheben ist die Enzyklopädie von Diderot einem französischen Aufklärer und Schriftstelle und Alembert einem Mathematiker und Philosophen, an dieser wirkten auch noch Enzyklopädisten wie Rousseau, Voltaire, Baron Holbach, Montesquieu und Condillac mit. Im 19. Jahrhundert wurde dem Wissensbedürfnis des bürgerlichen Alltags stärker Rechnung getragen und so entstand das Konversationslexikon oder einfach Lexikon genannt. Das moderne Konversationslexikon im eigentlichen Sinne gewann durch Brockhaus seit dem Jahre 1808 seine klassische Form. Zeitnah erhalten und ständig verbessert wurden diese dann durch Meyer, Herder und Bertelsmann. Die umfangreichste und gedruckte Enzyklopädie ist eine Chinesische, sie stammt aus dem 18. Jahrhundert und umfasst 5020 Bände. Es gibt aber auch noch eine Vielzahl an Enzyklopädien und Lexika die sich einzelnen Fachgebieten widmet.