Handwerker Webkatalog
Als Handwerk wird der Berufsstand samt gewerblicher Tätigkeit bezeichnet, bei der ein Produkt auf Bestellung gefertigt wird. Das Handwerk steht somit der industriellen Massenproduktion gegenüber. Das Handwerk ist die wohl älteste Form gewerblicher Tätigkeit und hat eine lange Geschichte. Schon sehr früh wurden gewerbliche Fähigkeiten innerhalb der Familie weitergegeben und vererbt und es wurde stets darauf geachtet das die Fähigkeiten Fremden gegenüber geheimgehalten wurden. Es entstanden eine strenge Bindung der Spezialkenntnisse an die Familie und später in gelockerter Form an die Gilden, Zünfte und Innungen. In den Hochkulturen des Altertums war die handwerkliche Tätigkeit meist eine Sache der Unfreien. Eine besonders große Bedeutung erlangte das Handwerk in den großen Städten des Mittelalters. In dieser zeit entstanden wahre Kunstwerke, die wir heute noch bewundern können. Der Handwerker und da der Meister seines Faches war zur damaligen Zeit eine der tragenden Kräfte der Stadtwirtschaft. Mit dem Aufkommen von Fabrikbetrieben in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und mit der fortschreitenden Industrialisierung schien der Untergang des Guten alten Handwerkes vorbestimmt. Aber es geschah anders als erwartet, alle besser serienmäßig herzustellenden Produkte wie Textilien, Fahrzeuge, teilweise Möbel oder Maschinen fielen der Industrie zu, während alle Güter wie einen individuelle und hochwertige Handarbeit verlangen beim Handwerk verblieben.
Für jedes Handwerk das Hanwerkszeichen
Das Handwerkszeichen ist das berufsständische Zeichen des Handwerkes. Es gibt ein allgemeines Zeichen für des gesamten Bereich des Handwerkes und für jedes einzelne Handwerk wieder ein eigens Handwerkszeichen. Diese Zeichen entwickelten sich in der Mitte des 15. Jahrhunderts aus den Kontrollzeichen mit denen die Meister zunächst freiwillig und später nach Prüfung durch die von der Innung bestimmten Prüfer ihre Erzeugnisse versahen. Diese Handwerkszeichen galten als Gewähr für die Güte des Produktes.
- Für das Handwerk der Bäcker und der Konditoren
- Für Bandagisten und Orthopädiemechaniker
- Für das Baugewerbe
- Für Bilhauer und Steinmetze
- Für Böttcher und Küfer
- Für Brauer und Mälzer
- Für die Buchbinder und die Korbmacher
- Für Büchsenmacher und Messerschmiede
- Für Büstenmacher und Pinselmacher
- Dür die Dachdecker
- Für die Damenschneider
- Für die Drechsler, Optiker und die Feinmechaniker
- Für Elektroinstallateure
- Für das Handwerk der Färber
- Für Fleischer, Friseure und Glaser
- Für Graveure, Gürtler und Herrenschneider
- Für das Handwerk der Installateure und Klempner
- Für Juweliere, Gold- und Silberschmiede,......
Handwerk hat goldenen Boden
...wie ein Sprichwort so schön sagt, viele Handwerksberufe sind in Vergessenheit geraten oder bereits gänzlich ausgestorben. Die Blütezeit der Handwerksmeister und der Zünfte ist schon längst vorbei, aber manchmal wir altes Handwerk neu entdeckt und wiederbelebt, leben kann man meist nicht davon, aber das kann sich ja in einigen Jahren ändern, den auch das Kaufverhalten der Konsumenten ändert sich und so Mancher ist bereit für gute Qualität mehr auszugeben.