Nichts essen und dabei Kraft tanken,...
Für eine gewisse Zeit ganz freiwillig auf das Essen zu verzichten klingt eigentlich eher unvorstellbar. Dennoch nehmen viele Menschen diese Entbehrung auf sich und die Fangemeinde wird immer größer. Wer fastet nimmt für eine Weile keine feste Nahrung zu sich und verzichtet weiteres auch auf Alkohol, Koffein und natürlich Nikotin. Während so einer Essenspause wird zwar nichts gegessen, aber dafür reichlich getrunken. Fasten ist nicht gleich Fasten es gibt unterschiedliche Methoden um eine Nahrungspause durchzuführen. Welche Methode man wählt, hängt von den persönlichen Vorlieben und Verträglichkeiten ab. Je nach Fastenart trinkt man Wasser, unterschiedliche Tees, aber auch kleinere Mengen Saft, Gemüsebrühe oder Molke. Der Körper muss beim Fasten ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden. Eine gründliche Darmreinigung hilft dabei, dass kein Hungergefühl aufkommt. Das beim Fasten neben dem Entschlacken und Entgiften auch noch ein paar Kilos purzeln ist für alle natürlich ein angenehmer Nebeneffekt.
Der menschliche Stoffwechsel ist sehr flexibel,...
Das der Mensch für längere Zeit ohne feste Nahrung auskommen kann, war für unsere Vorfahren ganz besonders wichtig, um die wahrscheinlich damals eher unfreiwilligen Nahrungspausen zu überleben. Der menschliche Stoffwechsel ist sehr flexibel, er stellt sich rasch um und lernt schnell, die benötigte Energie aus den körpereigenen Depots und da vor allem aus den Fettreserven zu gewinnen. Für wen ist das Fasten geeignet – Die Abwehrkräfte werden gestärkt, erhöhter Blutdruck oder erhöhte Blutfettwerte können sich normalisieren. Bei Allergien und Rheuma bewährt sich die Nahrungspause ebenfalls. Das Fasten kann bei vielen Erkrankungen hilfreich sein und zahlreiche Beschwerden lindern. Kranke Menschen sollten sich auf alle Fälle an erfahrene Fastenärzte wenden.