Medizinische Vorsorge Webkatalog
Gesundheit braucht Vorsorge
Jeder in Österreich Versicherte ab dem 19. Lebensjahr hat das Recht, sich einmal im Jahr kostenlos über seinen Gesundheitszustand informieren zu lassen und gemeinsam mit dem Arzt ein Beratungsgespräch zu führen. Die eigene Gesundheit hängt nicht vom behandelnden Arzt ab. Sie beginnt bei jedem Menschen selbst, eine ausgewogene Ernährung, Bewegung oder geistiges Training gehören ebenso dazu wie die Vorsorgeuntersuchung. So sind etwa die Heilungschancen bei Krebs um so höher, je früher die Erkrankung entdeckt wird. Bei der Gesundenuntersuchung werden verschiedene Werte durch Urin- und Blutproben ermittelt. Ebenso kontrolliert werden Blutdruck, Pulsfrequenz, Kopf, Hals, Herz, Lunge, Leber, Milz, Nieren, Prostata, Brust, Wirbelsaeule, Gelenke oder die Haut. Ziel ist es, die haeufigsten Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, also Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbein, Thrombosen und Embolien, oder Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen (Cholesterin) und Gicht oder Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen. Für Frauen gibt es zusätzlich ein gynaekologisches Vorsorgeprogramm.
Gesundheitsvorsorge - Frauen
Die Lebenserwartung von Frauen steigt kontinuierlich an. Neben einer gesunden Lebensführung ist eine regelmäßige Gesundheitsvorsorge eine wichtige Voraussetzung dafür. Frauen haben durch eine Früherkennung größte Chancen auf Heilung. Für ein aktives und erfülltes Leben bis ins hohe Alter sind neben der Tumorvorsorge das frühzeitige Erkennen von Störungen des Hormonhaushaltes und das Vermeiden von Osteoporose von besonderer Wichtigkeit. Durch Regelmäßige Untersuchungen können Krankheiten vermieden werden.
Gesundheitsvorsorge - Männer
Männer achten weniger auf ihre Gesundheit. Statistisch gesehen sterben Männer durchschnittlich sieben Jahre früher als Frauen. Vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein höheres Krebsrisiko stellen besondere Gefahrendar. Auch für den Mann gilt – durch rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen kann das Leben im Alter verlängert und aktiver gestaltet werden. Insbesondere die Früherkennung des Prostatakarzinoms, der Hormonstatus des Mannes und das Beurteilen der Prostata als Harnabflusshindernis sind wichtige Maßnahmen, um eine spätere Prostataoperation zu vermeiden. Durch das Messen der männlichen Hormone können Störungen des Hormonhaushaltes erkannt und durch entsprechende medikamentöse Maßnahmen ausgeglichen werden.